Suchen Sie Mitarbeiter?
Schalten Sie jetzt für 65 Franken ein Stellenangebot auf Gastro-Express, der führenden Jobbörse für das Schweizer Gastgewerbe. Jahresabos ab 390 Franken.
10.06.2026
Handchirurgen-Kongress wird zur Erfolgsgeschichte
Basel als Standort medizinischer Fachveranstaltungen
Basel war in der vergangenen Woche internationaler Treffpunkt der Handchirurgie und Handtherapie. Vom 3. bis 6. Juni fand der gemeinsame Kongress der Federation of European Societies for Surgery of the Hand (FESSH) und der European Federation of Societies for Hand Therapy (EFSHT) statt. Erwartet waren rund 2300 Teilnehmende; tatsächlich reisten über 3000 Fachpersonen aus 72 Ländern nach Basel. Damit übertraf der Kongress die Erwartungen deutlich und stärkte Basel als Standort medizinischer Fachkongresse.
Für Basel hatte die Durchführung besondere Bedeutung: Der Kongress hätte bereits 2020 hier stattfinden sollen, musste aber pandemiebedingt abgesagt werden. Dass er nun sechs Jahre später in Basel durchgeführt werden konnte, unterstreicht die enge Zusammenarbeit zwischen dem lokalen Organisationskomitee, dem Convention Bureau von Basel Tourismus sowie wissenschaftlichen Partnern und internationalen Fachgesellschaften.
Solche Fachkongresse sind für Basel strategisch wichtig, denn sie verbinden touristische Wertschöpfung mit wissenschaftlichem Austausch, fördern internationale Netzwerke und stärken die Sichtbarkeit des Wirtschafts-, Forschungs- und Gesundheitsstandorts über den einzelnen Anlass hinaus.
Wissenschaftlicher Austausch mit fachlicher Tiefe
Das Kongressthema «Restoration of the Balance» griff zentrale Fragen der modernen Handchirurgie und Handtherapie auf. Zugleich stand es für den Austausch von Forschung und klinischer Praxis, Innovation und Erfahrung sowie internationaler Expertise und lokaler Verankerung.
Die wissenschaftliche Leitung des FESSH-Kongresses lag bei Prof. Dr. med. Esther Vögelin und Prof. Dr. med. Philipp Honigmann. Patricia Kammermann und Marianne von Haller präsidierten den parallel durchgeführten EFSHT-Kongress, der den handtherapeutischen und rehabilitativen Fachbereich abdeckte.
Basel als Standort für Medizin, Forschung und Innovation
Mit dem Kongress rückte Basel erneut als international vernetztes Zentrum für Medizin, Life Sciences und klinische Innovation in den Fokus. Die Region verfügt über ein einzigartiges Netzwerk aus Universität, Spitälern, Forschungseinrichtungen, Medizintechnikunternehmen und spezialisierten Fachpersonen. Gerade in der Handchirurgie und der rekonstruktiven Medizin verbindet Basel wissenschaftliche Exzellenz mit klinischer Anwendung und Innovationskraft.
Wirtschaftlicher Impuls für Basel
Darüber hinaus generierte der Kongress einen spürbaren wirtschaftlichen Impuls für Basel und die Region. Allein die Hotellerie verzeichnete über 6500 Übernachtungen. Auch Gastronomie, Kulturbetriebe und Detailhandel profitierten von den über 3000 Teilnehmenden.
Mehrere vom Convention Bureau mitorganisierte Anlässe ergänzten das wissenschaftliche Programm und führten die Gäste an verschiedene Orte in der Stadt. Der Nutzen des Kongresses ging damit über das Kongresszentrum hinaus und kam einer breiten lokalen Wertschöpfung zugute.
- Persönliche Erlebnisse und schöne Räume werden wichtiger
- Wirteverband fordert mehr Sicherheit und Kongress-Investitionen
- Basel als Zentrum der Gesundheitsinnovation
Bild: Basel Tourismus
Dossier: MICE
Permanenter Link: https://www.baizer.ch/aktuell?rID=9979
Suchen Sie eine Stelle im Gastgewerbe?
Inserieren Sie kostenlos auf Gastro-Express, der führenden Jobbörse für das Schweizer Gastgewerbe!




